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Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind

September 9, 2008


Klappentext:
Emmi Rothner möchte per Email ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder Emails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Inhalt:
Emma „Emmi“ Rothner schickt eine Email an den falschen Adressaten, daraus entwickelt sich eine Email-Freundschaft mit dem Sprachpsychologen Leo Leike. Was zunächst ein harmloses Geplänkel zwischen zwei Fremden war, entwickelt sich zu einer Email-Romanze. Ob daraus mehr werden kann ist die Frage, die sich beide stellen. Denn Emmi ist verheiratet und hat zwei Kinder und Leo ist gerade mal wieder frisch getrennt.

Meinung:
Ein sehr schön geschriebener Roman in Email-Form. Man sieht wieviel Gefühl man in eine Email packen kann. Sehr gut gefallen hat mir das ewige hin und her zwischen Emmi und Leo sowohl der non-verbale Emailverkehr als auch die Schwierigkeiten mit dem Treffen. Außerdem hat mir der Einschub mit Mia, Emmis Freundin, sehr gut gefallen und die daraus resultierenden Verwicklungen. Überrascht hat mich der Schluss mit dem ich nicht in dieser Form gerechnet habe.
Ein sehr toller kurzweiliger Roman.